Tagebuch
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Ein Foto-Tagebuch von Chris Mennel

entlang an Veröffentlichungen in Instagram und Facebook

Facebook erscheint mir als praktisch, um Termine anzukündigen und ein wenig zu bewerben. Ein bis zehn Fotos sind auch ganz gut, damit Menschen wissen, mit wem sie es zu tun haben.

Das war es.

Eine Art "Tagebuch" in Facebook zu führen, erscheint mir gruselig. Da merken sich Maschinen unsere Äußerungen und versuchen, sie an Werbetreibende zu verkaufen.

Soziale Kontakte über Facebook? Bei mir nicht. Ich kann schon mit fünfzig "Freunden" nichts anfangen. Ich bin wohl kein Stammes-Lebewesen, das um sich herum eine Hundertschaft sehen will, und noch weniger eine Leitfigur, die mit tausend Menschen vernetzt sein möchte.

Bei Instagram sehe ich überhaupt keinen Nutzen. Jaja, eine Handvoll Künstlerfreunde zeigt da Werke.

Das quadratische Zwangs-Insta-Bild-Format ist eine spaßige, letztendlich aber verkrüppelnde Anforderung: Ich habe viele Bilder, die waagrecht wirken, auch mehrere Bilder, die senkrecht passen. "Quadratisch" ist selten ein die Aussage am besten lieferndes Bildformat bei mir.

Hier auf "traumjahr.de" biete ich ein werbefreies Foto-Tagebuch an und koppele die Bilder lose an Instagram. Also hier ist es entspannter und lustiger, zu erfahren, wie ich gerade unterwegs bin, als bei der gewerblichen Großfirma aus den USA. Meine Fotos wandern von früher zu jetzt. "Früher" steht hinten.

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Hm. Die Zeiten verlaufen auf diesen Unterseiten wie Kraut und Rüben durcheinander. Und das ist egal. Nach außen passiert ja fast nichts. Ich reise. Ich berichte. Manchmal.

Chris sitzt 2014 in Turku, Finnland, vor zwei Phantaphotos, die er dort ausstellen darf. Seine Werke sind umgeben von siebzehn Beiträgen weiterer Ausstellender. Ja gerne.

Hier kommt raus, dass ich nicht 2023 ins Kunstgeschehen hineinfiel, wie meine "Vita" es derzeit darstellt. Das begann, als ich 11 war.