21-08

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1.8. 0028 Hula Hoop habe ich nie versucht zu üben - im Gegensatz zu Jonglieren. Aber der Hula-Hoop-Reifen hängt immerhin schon mal da. Ein nettes Bewegungs-Spiel. Bei einigen wenigen Moden der letzten 120 Jahre wünsche ich mir, dass sie dauerhaft im Volks-Repertoire bleiben. Hula Hoop gehört dazu. Kinder, übt es zwischen 4 und 14. Ab 10 dann könnte ihr auch jonglieren mit Bällen üben.
2.8. 0029 Zeichnungen hier, Fotos da: Am besten gefällt mir das Ping Pong. Hier ein Blick auf mein erstes Großgemälde, das ich schrittweise im Traumzimmer wachsen lasse, am Ende des zweiten Maltages.
3.8. 0030 Vorbei an Corona darf man ohne Test nach Voranmeldung für ein paar Stunden ins Stuttgarter Leuze-Schwimmbad. Wir sind auf dem Weg dahin.
4.8. 0031 Der Mensch und die Stadt / Bauten der Zukunft / Seelen und Dinge: Für diese Grafik fallen mir einige Titel ein. Und ich meine: Je nach Titel wird es eine andere Grafik.
5.8. 0032 Hier stehen wir und betrachten unser Hirn.
6.8. 0033 Da stehen wir nun und deuten in das Unwahrscheinliche.
7.8. 0034 Für schwarzweißes Denken ist "Rot" ein Problem.
8.8. 0035 Roter Roller trifft rote Uhr.
9.8. 0036 Stecke ich in einer Depression? Nein. Stecke ich in einer Repression? Ja. Geht das auch ohne Fremdworte? Ich fühle mich auf einem guten Weg. Aber da sind Zäune und Fallen.
10.8. 0037 Arbeiten mit dem, was da ist.
11.8. 0038 Die Lockomotive - eine Lokomotive, die mich zu zeichnerischen Motiven lockt :-)
12.8. 0039 Bücher, die ich in den letzten Tagen in das Traumzimmer geschleppt habe. Gelesen habe ich davon bisher nur ein Drittel. Sie sollen anregen. Sie müssen nicht unbedingt weiter gelesen werden. Mir genügt vorerst, dass sie da sind.
13.8. 0040 Begreifen ist klar ein Hineinholen mit den eigenen Sinnen. Dann aber auch ein Organisieren von innen.
14.8. 0041 Mir wurden zwanzig Sitze angeboten. Ais meiner Sicht ähnelten sie einander. Ich wählte einen der Sitze, behielt aber im Kopf, dass ich mir bei Gelegenheit einen mir mehr passenden Sitz schreinern wollte.
15.8. 0042 Meine Traum-Notizen aufzuarbeiten ist eine selbstgestellte Arbeit. Sie hat zunächst kein Ziel nach außen. Solche Aufarbeitung liegt mir aber näher als Fernsehen zu schauen.
16.8. 0043 Auf die Rückseiten einiger Traumpostkarten habe ich ihre vorläufigen Titel notiert. Über ihnen ist kein Fenster, sondern ein Bildschirm, der ein Fenster zeigt.
17.8. 0044 Hallo Leute, willkommen im scheinbaren Schrottplatz der Außenbilder, die ich fotografiere, durchzuckt von Geistesblitzen, wohin ich diese Fotos sortiere.
18.8. 0045 Eine kleine Kleiderauswahl für das Traumzimmer. Das reicht wahrscheinlich so. Ich will da nicht wohnen, nur "träumen". Das ist kein verträumter Vorgang, sondern ein medialer. Dabei sehe ich mich nicht als Medium, sondern nutze Medien. Filzstift und Papier sind noch keine "Medien". Aber die Kamera, die den Malvorgang begleitet, und das Internet, in das hinaus ich publiziere.
19.8. 0046 "Heute habe ich sechs Augen. Morgen mögen es nur zweie sein. Wenn ich schlafe, habe ich gar keine Augen. Wenn ich aber träume, können es wieder sechs Augen werden." - Anfang einer Traumlied-Idee.
20.8. 0047 Niedliche Hülle, praktischer Inhalt: solche Behälter, die dennoch nützlich sind, sind mein Traum.
21.8. 0048 Da ist ein Lied in meinem Kopf...
22.8. 0049 "Disruption": Eine bisher genutzte Technik wird durch eine deutlich überzeugende nachfolgende Technik ganz verdrängt. Ade, Audio-Kassette. Und auch der Midi-Standard, der für Musiker 30 Jahre lang sehr hilfreich war (ich will Midi-Geräte noch nutzen und habe entsprechend Kabel in diesem Köfferlein) ist belangloser geworden. Ein Foto-Gruß aus dem Traumzimmer.
23.8. 0050 Erst wird die Idee gezeichnet. Dann werden zu ihr Worte gesagt. Dann landete sie vielleicht (und üblicherweise durch die Übersetzungsvorgänge verändert) in der materiellen Welt - hier symbolisiert durch einen Stuhl.

Geh bitte davon aus, dass ich schon morgen diese gleiche Zeichnung anders interpretiere.

24.8. 0051 Die Pubertät schießt hervor aus der Kindheit. Im Traumzimmer und allgemein bei mir stehen Widersprüche nah beisammen. Ich arrangiere im Privatbereich fast immer Dinge, die nicht ich gekauft habe. Beim Herzeigen von Kunst fehlt Fremdes - ich mag es zwar, aber es macht Copyright-Problem.
25.8. 0052 Traumpostkarte "Sprudelnde Ideen"
26.8. 0053 Verrückte Blechdosen vor zwei Acessoires - einer Mickymaus-Hand und einer schwarzweißen Clowns-Kappe. Im Traumzimmer stehen Elemente, die mir gefallen, herum und rufen "Bringe uns zum Einsatz!"

27.8. 0054

0054 b

Symbolische Dramen beim Versuch, Ausgewogenheit zu erreichen.

Minuten später: Die Ausgewogenheit wird nicht einfacher. Aber das Ringen um sie erhält zeremonielle Elemente. Die sagen: "Euer Schaukeln führt vielleicht nicht zum angestrebten Ziel. Aber es hat Stil."

28.8. 0055 Kleine Szenen wachsen, wenn man sie spiegelt.
29.8. 0056 Meine Schuhe betrachten einen Menschenbogen.
30.8. 0057 Überrollt von Signalen der Menschenwelt
31.8. 0058 Vier fallende Menschen

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